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View-through-Conversions steigern mit optimalen Produktfeeds für Google Shopping

Google hat im ersten Quartal 2017 eine Reihe von Neuerungen auf seiner Shopping-Plattform herausgebracht.

Eine davon ist die Metrik „View-through-Conversions“. In diesem Artikel schauen wir uns an, was genau sie aussagt und was sie für Online-Handel bedeutet.

(Schauen Sie in den nächsten Tagen wieder rein – es folgen weitere Google-Updates wie Google Kundenrezensionen, Style Ideas und Ähnliche Zielgruppen.)

Was sind View-through-Conversions?

View-through-Conversions ist eine Metrik für Conversions, die durchgeführt werden, wenn Nutzer eine Anzeige für Ihr Produkt sehen und zu einem späteren Zeitpunkt einen Online-Kauf tätigen, ohne tatsächlich Ihre Anzeige angeklickt zu haben.

Die Definition von Google:

„Aus der Spalte „View-through-Conversions“ geht hervor, ob Nutzer eine Anzeige gesehen, aber nicht damit interagiert, jedoch später eine Conversion auf Ihrer Website durchgeführt haben.“

Die Einführung von View-through-Conversions für Google Shopping

Die Metrik View-through-Conversions gab es bei Google AdWords bereits seit Längerem. Bis Google im März 2017 wichtige Änderungen ankündigte:

  • View-through-Conversion-Daten stehen nun auch für die Suche und für Google Shopping zur Verfügung. Zuvor konnten View-through-Conversions nur bei Video- oder Display-Anzeigen im Google Display-Netzwerk gemessen werden.
  • Die Daten schließen Conversions aus, bei denen Nutzer auf eine Anzeige geklickt haben. Dadurch erhalten Sie ein deutlicheres Bild Ihrer Anzeigenimpressionen. Außerdem wird verhindert, dass View-through-Conversion-Daten mit anderen Conversion-Arten vermischt werden.
  • Der Standard-Messzeitraum für View-through-Conversions liegt nun bei einem Tag: So beinhalten die View-through-Conversion-Daten nur Nutzer, die innerhalb von 24 Stunden nach dem Ansehen einer bestimmten Anzeige, eine Conversion durchgeführt haben. Zuvor war der Zeitraum auf 30 Tage festgelegt, doch seit Ende 2016 kann das Zeitfenster angepasst werden.

Was ist wichtig für Online-Händler?

Der größte Vorteil für die E-Commerce-Branche sind definitiv die View-through-Conversion-Daten für Google Shopping.

Mit den kürzlich eingeführten Änderungen können Händler und Online-Verkäufer, die Google Shopping für ihre Produktwerbung nutzen, genau messen, welchen Effekt ihre Anzeigenimpressionen auf das Kaufverhalten haben.

Um es mit Googles Worten zu sagen:

„Häufig erreichen Ihre Beiträge Menschen auch dann, wenn sie diese nicht anklicken. Jemand sieht zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit auf einem Blog Ihre Urlaubswerbung und entschließt sich später im Laufe des Tages dazu, einen Kauf zu tätigen. Deshalb sind View-through-Conversions, oder VTCs, von enormer Wichtigkeit. Sie zeigen Ihnen, welchen Einfluss Ihre Anzeigenimpressionen auf Ihre Kampagnenleistung haben.“

Aus diesem Grund sind Ihre Anzeigenimpressionen von großer Bedeutung – doch die Konkurrenz schläft nicht.

Laut einer Studie von Sidecar haben Werbetreibende im Jahr 2016 mehr Geld für Shopping-Anzeigen als für Textanzeigen ausgegeben. Zudem stieg der prozentuale Anteil von Anzeigen auf Google Shopping am gesamten Online-Handel bedeutend an.

Mit diesen Informationen im Hinterkopf nun mehr zu den Anzeigenimpressionen.

Wo sehe ich die Statistiken zu meinen Google Shopping Impressionen?

Impression Share, also der Anteil an möglichen Impressionen, ist die Leistungskennzahl, der Sie in Google AdWords Beachtung schenken sollten.

Impression Share bezeichnet den Prozentsatz der Suchergebnisse, in denen Ihre Anzeige erschienen ist, verglichen mit der Gesamtanzahl der Suchanfragen, bei denen Ihre Anzeige hätte erscheinen können. Im Abschnitt „Auktionsdaten“ in AdWords können Sie Ihre Impression Share Leistung mit der Leistung Ihrer Mitbewerber vergleichen.

view-through conversions for google shopping - you can see your impression share metrics in your auction insights

Die Wichtigkeit der Anzeigenposition

Der Anteil Ihrer möglichen Impressionen wird unmittelbar von Ihrer Anzeigenposition beeinflusst. Je höher Ihre Anzeige im Ranking liegt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeige in der Auflistung der Suchergebnisse erscheint.

Das Budget entscheidet ebenfalls darüber, ob Ihre Anzeigen in relevanten Suchen erscheinen. Es ist demzufolge schwierig, einen hohen Impression Share zu haben, wenn Sie mit finanzstarken Mitbewerbern konkurrieren.

Es gibt jedoch Mittel und Wege, Ihre Anzeigenposition und Ihre Impressionen zu verbessern, ohne dafür auch nur einen Cent ausgeben zu müssen. Bei Produktanzeigen sollten Sie auf die Qualität Ihres Produktfeeds achten. Je besser die Daten sind, desto höher ist Ihr Anzeigenrang. Die Beherrschung dieser Analysetools in Kombination mit der Verwendung einer Software für Ihr Produktdatenfeed-Management von Productsup können dabei extrem hilfreich sein.

Wie Sie Google Shopping Impressionen steigern durch effektives Produktdatenfeed-Management

Werfen Sie einen genaueren Blick auf Ihren Produktfeed. Diesen für die Produktsuche auf Google Shopping zu optimieren, wird Ihnen dabei helfen Ihre Anzeigenimpressionen zu erhöhen. Unsere Tipps:

  • Feinschliff Ihrer Produktdaten: Die Verbesserung der Gesamtqualität Ihres Produktfeeds ist elementar. Verwenden Sie aussagekräftige Produkttitel, die der empfohlenen Textlänge entsprechen, und formulieren Sie Produktbeschreibungen kurz und prägnant. Stellen Sie sicher, dass Mikrodaten wie Preis und Verfügbarkeit stets aktuell sind.
  • Die Relevanz Ihrer Keywords verbessern: In AdWords ist dem Bericht zu Suchbegriffen zu entnehmen, über welche Keywords Personen auf Ihre Website gestoßen sind. Dadurch können Sie relevante Keywords für Ihre Produkttitel und -beschreibungen hinzufügen, von denen Sie wissen, dass sie von Kunden verwendet werden, um Ihre Produkte zu finden. Doch Vorsicht: Die Keywords sollten relevant sein, da sich Ihre Bemühungen ansonsten kontraproduktiv auswirken können.
  • Auf auszuschließende Keywords achten: Setzen Sie im Bericht enthaltene, irrelevante Suchbegriffe auf Ihre Liste auszuschließender Keywords. Dadurch wird garantiert, dass Ihre Anzeigen dahingehend optimiert werden, dass sie nur bei relevanten Suchen erscheinen.
  • Aufteilen der Produkte in Untergruppen und Leistungscheck: Die Erstellung von Produktgruppen bietet eine bessere Leistungsübersicht. Somit können leistungsschwache Elemente aus Ihren Anzeigengruppen oder Feed-Exporten entfernt werden. Dies kann zu mehr Impressionen für Produkte führen, bei denen die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie zu Conversions führen.
  • Auf Nischenkategorien konzentrieren: Dies versteht sich von selbst, sollte aber dennoch erwähnt werden. Sie können Ihre Conversion-Rate allein dadurch verbessern, dass Sie sich auf Produkte mit wenig Konkurrenz konzentrieren, die dennoch leistungsstark sind.
  • Das volle Potenzial Ihrer Produktbilder nutzen: Bilder spielen natürlich eine bedeutende Rolle, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und zu View-Through-Conversions zu führen. Verwenden Sie Bilder von hoher Qualität, idealerweise mit weißem Hintergrund. Mit dem Bildbearbeitungstool Image Designer von Productsup können Sie Bilder so anpassen, dass diese einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Diese Best Practices helfen Ihnen nicht nur dabei, Ihre Anzeigenimpressionen und View-Through-Conversions zu steigern, sondern verbessern auch Ihre Click-Through-Conversions – sozusagen eine Win-win-Situation.

Weitere Informationen zur Optimierung Ihres Produktfeeds für Google Shopping erhalten Sie in unserem Leitfaden Best Practice Guide for your Google Shopping Feed (auf Englisch).


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