Kostenlose Demo anfordern
Google similar audiences optimizes your new customer targeting

Mehr potentielle Kunden mit „Ähnliche Zielgruppen“ auf Google Suche und Shopping

Nach über einem Jahr in der Testphase hat Google im Mai endlich weltweit die Funktion „Ähnliche Zielgruppen“ für Google Suche und Shopping gelauncht.

Ähnliche Zielgruppen stehen seit langem für die Anzeigen von Kampagnen zur Verfügung. Die gute Nachricht für Online-Händler und Werbetreibende: es gibt sie jetzt auch für die Suche und Google Shopping!

(Übrigens: Dazu rollte die Suchmaschine auch die Funktion „Kundenabgleich“ aus.)

Was sind „Ähnliche Zielgruppen“?

Google similar audience for search and shopping optimizes your new customer targeting„Ähnliche Zielgruppen“ ist ein neues Targeting-Feature, das Online-Händlern und Werbetreibenden dabei hilft, neue relevante Kunden zu finden und zu erreichen. Es erweitert die Reichweite auf hochrelevante Zielgruppen: aus Nutzern, die Ihre Webseite zwar nicht besucht haben, jedoch Interessen mit Ihren Kunden teilen.

Die Idee dahinter ist laut Google folgende:

„Wenn Sie der Ausrichtung Ihrer Kampagne oder Anzeigengruppe die Option ‚Ähnliche Zielgruppen‘ hinzufügen, können Ihre Anzeigen für Nutzer geschaltet werden, die ein ähnliches Suchverhalten haben wie Ihre Websitebesucher. Diese Nutzer sind mit höherer Wahrscheinlichkeit potenzielle Kunden.“

Die technischen Fakten – Wie funktioniert es?

„Ähnliche Zielgruppen“ funktionieren in Verbindung mit Remarketing-Listen für Suchanzeigen (RLSA). Google erstellt die Listen aus Daten und Nutzern, die sich in Ihren RLSAs befinden.

AdWords analysiert und verarbeitet das Benutzerverhalten der Kunden, die in einer RLSA enthalten sind. Google erfasst dann Nutzer mit ähnlichem Such- und Surfverhalten, zum Beispiel mit ähnlichen Suchanfragen. Wenn anhand des Surfverhaltens ähnliche Interessen angenommen werden können, fügt Google die Nutzer zu einer ähnlichen Zielgruppenliste hinzu.

Anhand dieser Information kann Google anschließend Google Shopping oder Suchanzeigen gezielt auf die ähnliche Zielgruppe ausrichten.

Hier ein gutes Praxis-Beispiel von Google:

„Sie betreiben einen Onlineshop für Sportartikel und Ihre Remarketing-Liste enthält Kunden, die auf Ihrer Website Laufschuhe gekauft haben. Statt Ihre Anzeigen auf ein eher allgemeines Thema wie Laufen auszurichten, können Sie ähnliche Zielgruppen verwenden. Damit wird ermittelt, wonach die Nutzer in dieser Liste vor dem Aufruf Ihrer Website und dem Kauf der Laufschuhe gesucht haben. In diesem Fall waren die Suchanfragen beispielsweise ‚Triathlon-Training‘ und ‚leichte Laufschuhe kaufen‘. Auf der Grundlage dieser Informationen werden dann Nutzer mit ähnlichem Suchverhalten gesucht, beispielsweise Nutzer, die nach ‚leichte Laufschuhe kaufen‘ gesucht haben.“

Seit Mai 2017 erscheint für jede RLSA, die Sie erstellen, automatisch eine ähnliche Zielgruppe. Fügen Sie danach einfach die relevante Zielgruppe zu einer Anzeigengruppen- oder Google Shopping-Kampagne hinzu. Sie finden die Metrik und die Daten, die unter Zielgruppen gelistet sind, in der gemeinsam genutzten Bibliothek in Google AdWords.

Die Listen werden kontinuierlich automatisch aktualisiert, sobald sich die Nutzeraktivitäten ändern. Sobald Nutzer einer ähnlichen Zielgruppe Ihre Website besuchen, entfernt Google sie automatisch aus der ähnlichen Zielgruppe.

Qualifizierung für ähnliche Zielgruppen

Da Google die benötigen Daten für die Listen aus den RLSAs zieht, sollte man diese bereits eingerichtet haben. Es gibt aber noch weitere Qualifikationskriterien.

Zuallererst benötigt eine RLSA mindestens 1.000 Cookies, um infrage zu kommen. Google untersucht anschließend andere Faktoren, wie:

  • Wie viele Besucher stehen auf der Liste
  • Wann wurden die Nutzer in die Liste aufgenommen
  • Wie ähnlich ist das Verhalten der Nutzer auf der Liste

Sollten für keinen der Faktoren ausreichend Daten verfügbar sein, kann es sein, dass die Erstellung von ähnlichen Zielgruppen nicht möglich ist. In diesem Fall würde die Liste als „nicht verfügbar“ in Ihrer gemeinsam genutzten Bibliothek angezeigt werden.

Welche Ergebnisse verzeichnet „Ähnliche Zielgruppen“?

Wie erfolgreich zeigt sich das Feature bisher? Im Vergleich zu anderen Marketingformaten zur Neukunden-Akquise bieten „Ähnliche Zielgruppen“ bessere Ergebnisse, was nicht überrascht. Eine Kampagne, die das Feature im Beta-Test verwendet, identifizierte eine Steigerung der Klickraten (CTR) von 11 % und der Conversions von 22 % innerhalb von nur zwei Monaten.

Bisher konnten Werbetreibende feststellen, dass sich die Impressionen, Klickraten (CTR) und der Return on Investment (ROI) als effektiver erwiesen haben als gewöhnliches Remarketing, obwohl die Gebotssummen höher sind.

Der Grund dafür ist, dass die Nutzer von „Ähnliche Zielgruppen“ relevanter sind und wahrscheinlicher einen Kauf tätigen als ein herkömmliches Zielpublikum. Im Endeffekt sollte dies die Anzahl von Zielpersonen reduzieren, die im Conversion-Trichter ungewünschte Aktionen durchführen. In dem Wissen, dass dies zu einer höheren Zahl von Conversions führt, sehen Werbetreibende es also als lohnenswert an, ihr Budget für Werbung aufzustocken.

5 Tipps für die optimale Nutzung von „Ähnlichen Zielgruppen“ und bessere Ergebnisse

Die Performance von „Ähnliche Zielgruppen“ basiert auf der Größe und Menge Ihrer Remarketing-Listen für Suchanzeigen (RLSA). Daher sollten Sie sich zunächst einmal ein solides Fundament von Listen umfassenden  aufbauen.

  • Erstellen Sie zahlreiche RLSA– mit verschiedensten Zielgruppen, von den ganz Kauffreudigen bis hin zu den Warenkorb-Deserteuren. Je größer der Stichprobenumfang ist, desto höher fällt die Anzahl der Anzeigenimpressionen aus, und desto breiter sind die „Ähnlichen Zielgruppen“ aufgestellt.
  • Setzen Sie die Ausrichtungseinstellung in „Ähnliche Zielgruppen“ in AdWords auf ‚Nur Gebot‘– so können Sie die Ergebnisse ohne Mehraufwand in puncto Budget oder Management verfolgen. Nach einer Weile sollten Ihnen bei „Ähnliche Zielgruppen“ viele weitere Daten zur Verfügung stehen, und Sie werden merken, was gut funktioniert. Dies hat einen äußerst günstigen Effekt auf Google Shopping-Kampagnen, da Sie einen besseren Überblick darüber gewinnen, wie sich Nutzer mit Conversion von jenen ohne Conversion unterscheiden.
  • Nutzen Sie die Daten, um Ihre Gebotsstrategie zu optimieren– Sobald Sie genügend Daten gesammelt haben, können Sie je nach ähnlicher Zielgruppe differenziert bieten – basierend darauf, wie wertvoll die entsprechende Remarketing-Liste ist. Erhöhen Sie Ihr Budget für Keywords mit guter Performance und leistungsstarke Gruppen, bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie eine Conversion durchführen, zum Beispiel Gruppen mit ähnlichen Interessen.
  • Sobald Sie über viele Daten verfügen, können Sie Ihre Gebotsstrategie zu ‚Ausrichtung und Gebot‘ ändern und exklusiv eine ähnliche Zielgruppe anvisieren– das gibt Ihnen viel mehr Kontrolle über die Kosten jeder Zielgruppe als bei der relativen Gebotseinstellung.
  • Wenden Sie Ihre Remarketing-Listen auf dynamische Suchkampagnen an– dies wird einen Synergieeffekt auf „Ähnliche Zielgruppen“ haben und die Optimierung noch einen Schritt weiter bringen.

Ihr Google Shopping Produktfeed

„Ähnliche Zielgruppen“ für Suche und Shopping ist ein hilfreiches Tool, das Sie verwenden können, um Ihre Google Shopping-Kampagne zu maximieren. Dennoch ist es nicht das Einzige, auf das sich Ihre Shopping-Kampagne stützt. Der Inhalt Ihrer Anzeigen ist genauso wichtig – und dieser wird aus dem so genannten Online-Produktfeed gezogen, den Sie in das Google Merchant Center hochladen.

Zur Erstellung eines topqualifizierten Shopping-Feeds schauen Sie gerne in unseren umfangreichen Leitfaden zur Optimierung Ihres Feeds bei Google Shopping.


Like what you read? Sign up for our monthly newsletter to stay informed about industry updates and events. You’ll also get useful tips and learning resources to grow your expertise and online business.

Ähnliche Artikel

Join our monthly newsletter

Get a round up of our latest posts right into your mail box.

You will find our privacy policy here.

Featured

Amazon Marketplace Guide Blog Banner

Folgen Sie uns: